Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Sonntag, 4. Dezember 2016

HNO Kost

So sieht also "HNO Kost" aus... ist ja klar, die meisten Patienten können kaum kauen. Was freut man sich da auf das erste "Körnerbrot" danach.

Frühstück

Abendessen

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Musik: Martha Wainwright - Goodnight city

























Gut, wenn sie nicht nach Folk/Country klingt. 

Bei der Beurteilung von "Goodnight city" bin ich zwiegespalten: Auf der einen Seite strahlen tolle Songs wie "Franci" (nicht verwechseln mit dem langweiligen "Francis" am Ende der Platte), "Look into my eyes", "Window", "Alexandria", "So down" und "Take the reins" sowie ein wilder Ritt durch die Genres auf diesem je nach Zählweise vierten Album der Kanadierin Martha Wainwright. Dem gegenüber stehen wirklich klischeehafte Titel mit Folk-/Country-Feeling und ihre Stimme, welche einfach zwangsläufig diesen "Touch" mitbringt und im anderen Extrem auch mal gerne nach französischem Chanson klingt. Nach dem Opener "Around the bend" und dem dritten Song "Traveller" könnte man schon friedlich eingedöst sein oder einfach das nächste Album anwählen. Bläser, Jazz, Chanson-Gefühl (inkl. stellenweise französischer Texte), Folk/Country... "Goodnight city" gibt vielen potentiellen Hörern Gründe, abgeschreckt zu werden. Aber ebenso sollte für fast jeden Hörer ein Ansatzpunkt dabei sein, der ihm Zugang verschafft.

Die Liste der Gäste ist beeindruckend: Michael Ondaatje (Autor des Buchs "Der englische Patient") lieferte Texte, Glen Hansard, Wainwrights Bruder Rufus, Beth Orton und Merrill Garbus von den Tune-Yards steuerten ebenfalls etwas zu "Goodnight city" bei.

Selten fand ich "schwarz" und "weiß" so kontrastreich auf einem Album, aber nach einigen Durchläufen machte gerade das den Reiz aus... den es zeigt sich: Neben den für mich uninteressanten Titeln strahlen die guten Tracks umso heller.

"Around the bend":


"Goodnight city" klingt nach:

Sind Bilder mit Zigarette noch irgendwo auf der Welt cool?

Dienstag, 29. November 2016

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Laura Marling - Soothing

"Soothing" könnte man fast alle Lieder Laura Marlings nennen. Sie selbst ehrt den ersten Song ihres neuen Album mit diesem Namen. Das Album "Semper femina" wird im März erscheinen. Den Song und das Video gibt es schon jetzt:

Montag, 28. November 2016

Sonntag, 27. November 2016

Musik: Paul Draper - EP Two

























Zwei Hits + X

Selten stelle ich EPs vor. Aber für Paul Draper mache ich gerne wieder eine Ausnahme, auch wenn seine "EP One" mich nicht komplett überzeugen konnte. 

Das starke "Friends make the worst enemies" ist gleich zweifach enthalten. Es gefällt mir in dieser Form


etwas besser als in der akustischen Version:


"Don't you wait, it might never come" ist ein rockiger Uptempo-Titel, der in bester Mansun-Tradition steht. "Some are better left unsaid" ist sehr getragen geraten, aber es sei Draper gegönnt, auch auf diese Weise seine Stimme zu präsentieren. 

Bei "EP Two" kommt bei mir eher Mansun-Feeling auf als auf seinem Solo-Debüt. Aber aus den bereits veröffentlichten und wohl noch kommenden EPs hätte man sicher ein gutes Album machen können. Und darauf hätte auch "You and only you" gehört, welches so aber bei The Anchoress gelandet ist. 

Samstag, 26. November 2016

Freitag, 25. November 2016

(Sehr viel) früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Jacques Brel - Amsterdam

Dieses Buch machte mich auf dieses Video aufmerksam. Wie sich ein Belgier aufregen kann, wenn er auf franzözisch Amsterdam besingt:

Donnerstag, 24. November 2016

Musik: Angel Olsen - My woman


























Zur Hälfte schön rockig. Zur Hälfte nett verträumt. 

Angel Olsen muss ich umsortieren. Bislang hatte ich sie in die Folk-Ecke gestellt. Mit ihrem dritten Album "My woman" setzt die Amerikanerin ein starkes Zeichen und qualifiziert sich für für höhere Weihen.


Die Platte simuliert die A- und B-Seite einer LP. In der ersten Hälfte finden sich die flotteren Titel, danach wird es etwas ruhiger, melancholischer und verträumter. Besonders beeindruckt bin ich von den Indierock-Passagen und den beiden Songs mit Spielzeiten über sieben Minuten, die trotzdem nicht langweilig werden. 

"My woman" erschien bereits im September. Die überwiegend positiven Kritiken zur Veröffentlichung (87/100 bei Metacritic) hallen noch nach. Es würde mich nicht wundern, wenn das Album in einigen Bestenlisten am Jahresende auftauchen würde. 

"Give it up", "Not gonna kill you", "Sister" und "Woman" sind die besonders tollen Titel auf "My woman". Damit stammen jeweils zwei von jeder "Seite" des Albums. 

Das Video zu "Sister":


"Shut up kiss me":


Am 26.05.2017 wird Angel Olsen in Berlin auftreten.

"My woman" klingt nach:

Dienstag, 22. November 2016

Schon wieder?

Das geht ja früh los dieses Jahr.