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Donnerstag, 10. August 2017

Musik: Jen Cloher - Jen Cloher

























Erfreulich kantig aber ein Schliff hätte gut getan.

Jen Cloher ist schon länger als zehn Jahre im Geschäft und in ihrer australischen Heimat eine größere Nummer. Ihr letztes Album "In blood memory" war für den "Australian Music Prize" nominiert. Ihre Partnerin Courtney Barnett hat den gleichen Preis 2016 gewonnen. Gemeinsammit betreiben die beiden das Label Milk! Records, auf dem auch Clohers viertes Album "Jen Cloher" erscheint.


Sowohl textlich als auch musikalisch zeigt Cloher Ecken und Kanten. Sie widmet sich den Themen Musikindustrie ("Shoegazers", absolut hörenswert), Einsamkeit und den Herausforderungen homosexueller Frauen. Die Musik dazu ist vornehmlich schrammelig-rockig (das meine ich positiv). Das Album zeigt diverse Ansätze und Ideen, nur komplett ausgegoren wirkt es nicht. Aus meiner Sicht könnte Cloher sich gerne noch einen Tick selbstbewusster und ihrer Musik eine klare Linie geben.

Meine Empfehlungen sind "Regional echo", "Shoegazers" und "Strong woman".

Das Video zu "Regional echo":


Und das zu "Forgot myself":


Jen Cloher live in Deutschland:

  • 17.09. Berlin
  • 20.09. Hamburg (Festival)

"Jen Cloher" klingt nach:

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