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Donnerstag, 14. September 2017

Musik: The Knife - Live at Terminal 5
























"Without you my life would be boooring."

The Knife waren schon immer eher ein Gesamtkunstwerk als eine Band. Die Show zum Album "Silent shout" wurde korrekterweise als "An Audio Visual Experience bezeichnet. Mit "Tomorrow, in a year" veröffentlichte die Band anschließend so eine Art Oper / Tanztheater, die live gut funktionierte. Das letzte Album der Band war "Shaking the habitual" im Jahr 2013. Die Tour dazu hatte also einen Ruf zu verteidigen. Als Vermächtnis (es ist aktuell nicht bekannt, dass von den Geschwistern Dreijer neue Musik als The Knife erscheinen wird) wird nun mit "Live at Terminal 5" die Aufnahme der New Yorker Aufführung im Rahmen der "Shaking the habitual"-Tour aus dem Jahr 2014 veröffentlicht. 

Die Songauswahl "Live at Terminal 5" berücksichtigt die ersten beiden Alben der Band mit jeweils einem Song, "Silent shout" ist mit drei Titeln vertreten und der Schwerpunkt liegt mit sieben Beiträgen auf "Shaking the habitual". Als besonderes Schmankerl wird noch das Gedicht "Collective body opossum" des Autors Jess Arndt vorgetragen.

Im Mittelpunkt dieses Kunstwerks steht die tänzerische Umsetzung. Diese finde ich gelungen. Der 80er Jahre Aerobic-Video-Stil passt vor allem zu den Songs mit treibenden Rhythmen. Gegen Ende der Vorstellung wirkt der Gesang etwas kurzatmig, aber unter Berücksichtigung der Tanzeinlagen ist das mehr als verständlich.    

Drei der während der Show genutzten und einzigartigen Instrumente ("The bell", "The harp" und "The cone") werden aktuell von der Band für einen wohltätigen Zweck versteigert. Im Video zu "Live at Terminal 5" sind die Instrumente im Einsatz:



"Live at Terminal 5" gibt es in diversen Formaten. Echte Fans kaufen dazu natürlich das Buch und den Sportbeutel.

Die Songs auf "Live at Terminal 5" stammen von: